Implantologie: zahnloser Kiefer
Beim zahnlosen Kiefer hat sich in meiner Praxis am besten die Versorgung mittels einer abnehmbaren Prothese bewährt. Hierbei werden je nach individuellen Gegebenheiten zwei bis acht Implantate in den Kieferknochen inseriert und auf diesen eine herausnehmbare Prothese verankert. Die Prothese folgt in ihrem Verlauf der Basis des Kieferkammes und ist immer gaumenfrei.
Teleskop-Prothese
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Gaumenfreie Teleskop-Prothese
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Teleskop-Prothese mit Zahnfleischschürze
Als Verankerungsmöglichkeiten dienen wie bei den abnehmbaren Brücken Doppelkronen (Teleskope), wobei eine Krone auf die Implantate geschraubt wird (sog. Primärteleskop) und die zweite Krone (Sekundärteleskop) in das Prothesengerüst im Mund spannungsfrei eingeklebt wird. Im zahnlosen Kiefer müssen hierbei durch den Zahnersatz sowohl Zähne als auch Zahnfleisch individuell ersetzt werden, um eine natürliche Zahnlänge und ein harmonisches Lippenbild zu erzielen. Gesichert wird der Zahnersatz wiederum durch einen Verriegelungsmechanismus, sodass immer ein sicherer Halt auf den Implantaten gewährleistet wird. Die Kaufunktion erlaubt eine vollständige Wiederherstellung der verlorengegangenen eigenen Zähne, sodass auch ein herzhafter Biss in einen Apfel jederzeit möglich ist.
Prothese mit Lokator
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Prothese mit Lokator
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Unteransicht der Lokator-Prothese
Als Verankerungsmöglichkeit besteht hierbei ein industriell vorgefertigtes Befestigungssystem (sog. Lokator), das vergleichbar einem Schnapp- bzw. Klickmechanismus funktioniert und die Prothese auf den Implantaten abstützt. Die Schnappeinsätze weisen verschiedene Abzugkräfte auf, sodass man einen individuell gewünschten Härtegrad einsetzen kann. Sollte ein Einsatz im Lauf der Zeit nachlassen, so kann dieser mit einfachsten Mitteln ausgetauscht werden. Da hierbei keine individuell angefertigten Laborteile anfallen (vgl. Teleskopkronen), handelt es sich hierbei um eine kostengünstige Variante des Zahnersatzes.